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Folge 55 vom 12.09.2022 | 01:21:33
GP von Italien 2022 in Monza | Die Renn-Analyse mit Formel 1-Kommentator Marc Surer
In der 55. Ausgabe der "Motorsport Arena", analysiert Formel 1-Experte- und Kommentatorenlegende Marc Surer an der Seite von Moderator Timo C. Storost einen denkwürdigen Großen Preis von Italien. Doch bevor es im Detail in die große Live-Analyse geht, blicken wir in unserer Sendung noch auf den vergangenen Samstag zurück, als es mehrere Stunden brauchte, bis endlich die offizielle Startaufstellung für den Rennsonntag bekanntgegeben werden konnte. Auslöser der ganzen Thematik waren gleich neun Strafversetzungen, bedingt durch den Wechsel einiger Teile. Wie sieht Champ1-Experte Marc Surer das Regel-Wirr-Warr um die offizielle Startaufstellung? Charles Leclerc, der am Samstag seine achte Pole-Position holte, gelang es abermals nicht, dass auch im Rennen in bare Münze umzuwandeln. Wieder einmal war Max Verstappen bärenstark unterwegs und lies dem Ferrari-Star keine Chance. Binnen der ersten Runden im Rennen, holte der Niederländer gleich fünf Startplätze auf und schnappte sich in Runde 13, während der VSC-Phase den bis dato führenden Charles Leclerc. Eine erneute Machtdemonstration. Schon im nächsten Rennen in Singapur, kann Verstappen seinen zweiten Weltmeister-Titel feiern. Doch warum hatte Leclerc keine Chance? War der frühe Stop in der 13. Runde daran schuld? Unser Formel 1-Experte ordnet das Geschehen für uns ein. Schon am Samstag war klar, Nyck de Vries, der am Vortag noch für Aston Martin im 1. freien Training anstelle von Sebastian Vettel fuhr, gelang eine Überraschung. Trotz fehlender Kenntnisse und Erfahrungen, fuhr der Niederländer auf den 13. Startplatz, wies Nicholas Latifi in die Schranken und startete am Sonntag vom achten Platz ins Rennen. Doch auch im Rennen gelang de Vries schier unglaubliches. Er holte in seinem allerersten Formel 1-Rennen direkt zwei WM-Punkte. Eine bessere Bewerbung für ein festes Cockpit kann es kaum geben. Wir sprechen mit Marc Surer in der Sendung ausführlich über die Leistungen von Nyck de Vries und fragen ihn auch, ob damit die Zukunft von Nicholas Latifi besiegelt ist?
weiterlesen schließen Auch ein anderer möchte gerne in der Formel 1 fahren und wenn es nach Alpha Tauri geht, dann soll es im nächsten Jahr schon so weit sein. Colton Herta, bislang Pilot der Indy-Car-Serie, fehlen allerdings acht Punkte, um die Superlizenz zu erhalten. Nun entfachen Diskussionen darüber, ob Herta eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden soll, damit er im nächsten Jahr in der Königsklasse an den Start gehen kann. Was denkt Kommentatorenlegende- und Ex-Formel 1-Fahrer Marc Surer darüber? Die Zukunft von Mick Schumacher ist indes ebenfalls weiter ungeklärt. Trotz zahlreicher technischer Probleme am Auto von Haas, zeigte er vor allem im Zweikampf mit Nicholas Latifi, warum er eine Berechtigung hat in der Formel 1 zu fahren, findet Marc Surer. Nach einem jüngsten Statement von Haas-Teamchef Günther Steiner, ist hinter dem zweiten Cockpit immer noch ein großes Fragezeichen und sagt, Mick habe immer noch Chancen zu zeigen, was er kann. Doch wie soll er das im Endeffekt zeigen, wenn das Auto, wie in Monza mit technischen Problemen zu kämpfen hat? Für Sebastian Vettel lief es auch in Monza mit seinem Aston Martin nicht. Obwohl er sehr gute Erinnerungen an die Strecke von Monza hat, insbesondere seinen ersten Sieg im Jahre 2008, musste er das Rennen in der 12. Runde aufgrund eines ERS-Fehlers vorzeitig beenden. Ist zu erwarten, dass es auch auf den kommenden Strecken für den scheidenden Formel 1-Piloten schwierig sein wird? Abschließend blicken wir noch auf das erste Übersee-Rennen in Singapur. Welche Prognose gibt unser Formel 1-Experte ab? Wen sieht Marc Surer vorne? Kann Ferrari zurückschlagen?




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