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Folge 38 vom 23.01.2023 | 01:07:08
Themen u. a.: ARD, ZDF & ProSiebenSat1 haben kein Interesse an der F1, Tost hätte Mick gerne verpflichtet & Fernando Alonso: 3. WM-Titel mit Aston Martin?
Die 38. Magazin-Ausgabe: Weder die Öffentlich-rechtlichen TV-Sender, noch die ProSiebenSat1-Gruppe haben nach dpa-Informationen Interesse an den Free-TV-Rechten der Formel 1. Unterdessen hat Mick Schumacher Titel-Ambitionen. Franz Tost spricht über Schumi-Interesse und Günther Steiner über Micks Mercedes-Rolle. Außerdem: Fernando Alonso will den 3. Titel und zwar mit Aston Martin. Audi ist "ganz aus dem Häuschen" und Mercedes dementiert 400 Mio.-Vertrag für Hamilton.

Hat Sky eventuell zu hoch gepokert? Nach verschiedenen Meldungen zufolge, soll der Pay-TV-Riese jährlich zwischen 50 und 55 Millionen Euro für die Formel 1-Rechte auf den Tisch legen. Das wären pro Rennen um die 2,4 Millionen Euro. In den vergangenen beiden Jahren zeigte der Free-TV-Sender RTL durch eine Sublizenz vier Rennen pro Saison mit eher überschaubarem Erfolg. In der vergangenen Woche erklärte RTL, aus der Formel 1 gänzlich auszusteigen. Gerüchten zufolge wollte RTL mehr als die vier Rennen und umgekehrt für diese vier Rennen keine 10 Millionen Euro an Sky überweisen. Nachdem RTL sich nach über 30 Jahren ganz von der Königsklasse verabschiedet, gab es Spekulationen um ARD/ZDF und die ProSiebenSat1-Gruppe. Doch weder die Öffentlich-rechtlichen, noch die Sendergruppe aus Unterföhring sollen nach dpa-Meldungen Interesse signalisiert haben. Nun steht Sky - vorerst - ohne einen Free-TV-Partner da. Teamchef der Scuderia AlphaTauri Franz Tost hat sich in einem RTL/ntv-Interview u.a. auch zu Mick Schumacher geäußert und dabei verraten, dass er ihn gerne bei sich im Cockpit gesehen hätte, aber verschiedene Gründe - vor allem politische Gründe - es waren, die das nicht zugelassen hatten. Mick Schumacher selbst indes hat sich in einem anderen Interview dazu geäußert, dass er glaube, um WM-Titel mitfahren zu können, wenn er im "richtigen Auto" sitzen würde. Sein mittlerweile ehermaliger Teamchef Günther Steiner hat sich - auch in einem RTL/ntv-Interview - zu Micks neuer Mercedes-Rolle geäußert.
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Während also Mick Schumacher auf die Gelegenheit "im richtigen Auto sitzen" weiter warten muss, hofft ein anderer nochmal um die Weltmeisterschaft fahren zu können: Fernando Alonso, der 2005 und 2006 jeweils im Renault die Weltmeisterschaft gewinnen konnte, hofft nun durch seinen Wechsel zu Aston Martin, mittelfristig um seinen dritten WM-Titel fahren zu können. Große Ambitionen für ein Team, dass in der vergangenen Formel 1-Saison alles andere als gut abschnitt. Noch drei Jahre dauert es, bis der - von vielen - langersehnte Audi-Einstieg in die Königsklasse erfolgt. Schon jetzt sind alle "aus dem Häuschen", wie Audi-Motorsport-Koordinator Allan McNish in einem Interview geäußert hat. Dort verriet er nun auch von den aktuellen Planungen, über die wir in unserer Sendung berichten. Vor wenigen Tagen meldete das französische Sportbusiness-Portal "Spotune" über einen neuen "Mega-Vertrag" für den siebenmaligen Weltmeister. Von einem Gesamtvolumen von rund 400 Millionen Euro soll dabei die Rede sein. Unter anderem würde der neue Vertrag eine saftige Gehaltserhöhung von 45 auf 70 Millionen Euro jährlich vorsehen. Doch nun hat ein Mercedes-Sprecher gegenüber dem SID (Sport-Informations-Dienst) energisch dementiert, dass es einen solchen Vertrag geben soll. Über die Einzelheiten, berichten wir in unserer 38. Magazin-Ausgabe am Montag, dem 23. Januar 2023 um 19:00 Uhr.




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